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© Deutscher Wetterdienst, Offenbach (DWD)

Wetter Glossar

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Begriff Definition
Aerosolen

Aerosole sind entsprechend der wissenschaftlichen Definition, die Dispersion von flüssigen oder festen Teilchen (sog. Partikeln) in einem Gas (meist Luft). Disperson bedeutet eine feinste Verteilung eines Stoffes in einem anderen und zwar so, dass diese Teilchen in dem anderen Stoff schweben. Meint z.B., dass flüssige Teilchen in der Luft schweben. Dies können sie jedoch nur dann, wenn sie mini, miniklein sind. In der Regel sind sie wenige Millionstel oder mehrere tausendstel Millimeter groß, aber auch schon mal mehrere Mikrometer. Wassertröpfchen und Eiskristalle können bis zu 10-100 Mikrometer messen. Und damit sind wir bei der Wolke, denn Wassertröpchen und Eiskristalle sind Bestandteile einer Wolke. Meint, dass Wassertröpchen und Eiskristalle auf winzige Art und Weise in der Luft schweben. Ist die Wolke von ihnen “gesättigt”, dann regnet oder schneit sie ab. Heißt, die Wolke verdichtet sich derart, dass die feinen Tröpfchen des Wasserdampfs sich miteinander verbinden , zu schwer werden und zu Boden fallen. Regentropfen und Schneeflocken sind mit meherern Millimetern wahre Giganten in den Teilchen der Luft. Deshab fallen sies zu Boden, da sie zu schwer sind, um weiter in der Luft zu schweben. Aerosole sind aber nicht nur im Kontext der Wolken won Bedeutung. Pollen, Rußpartikel oder auch das Meersalz der Gischt sind Aerosole.

Air Mass

= Luftmasse

Barometer

Das Barometer ist das Messgerät zur Bestimmung des Luftdrucks.

Barometrischer Luftdruck

Das Gewicht in unserer Atmosphäre erzeugt einen bestimmten Luftdruck auf der Erdoberfläche. Dieser Luftdruckwird auch atmospärischer Luftdruck genannt. Je mehr Luft sich über einer Fläche befindet, desto höher ist der armosphärische Luftdruck. Das bedeutet, dass sich der atmoshärische Luftdruck mit der Höhe ändert. Unterschiedlich hoch gelegene Orte haben somit auch unterschiedlichen Luftdruck. Um einen "generellen" Luftdruck zu erhalten, wird dieser auf mittlere Meereshöhe umgerechnet. Das ist dann der bekannte barometrische Luftdruck (im Mittel 1013,2 mBar oder hPa). Er ändert sich ebenfalls mit den lokalen Wetterbedingungen und ist ein wichtiges Werkzeug für die Wettervorhersage. Hoher Luftdruck steht immer in Verbindung mit Warmen Luftmassen, während tiefer Luftdruck immer auf kalte Luftmassen hindeuten. Für die Vorhersage ist die Änderung des Luftdrucks wichtiger als dessen absoluter Wert. D.h. steigender Luftdruck bedeutet stets eine Verbesserung der Wetterbedingungen und umgekehrt.

Blattfeuchte
Die Blattfeuchte stellt einen Wert dar, welcher den Zustand der Vegetation/Blätter in Bezug auf deren Oberflächenfeuchte wiedergibt. Die Messwerte sind wichtige Indikatoren für die Beurteilung der Pflanzenbewässerung oder für die Beobachtung der Natur in Hinsicht auf Waldbrandgefahr.
Bodenfeuchte
Die Bodenfeuchte gibt den Feuchtegehalt des Erdbodens an. Sie wird in Zenitbar, in einem Bereich von 0 bis 200 cb (die Meßeinheit ist Centibar) gemessen und ist Hilfreich bei der Bestimmung des Zeitpunktes für die Bewässerung. Ein hoher Messwert deutet auf trockenen Boden hin und umgekehrt.
Cloudy
= wolkig
Decreasing
= abnehmend
Depression
= Tief
Evapo Transpiration ET
Die ET ist die Wasserdampfmenge, welche in einem bestimmten Gebiet von der Luft aufgenommen wird. Die Evapo Transpiration ist eine kombinierte Messgrösse, welche die abgegebene Wasserdampfmenge von feuchten Vegetationsoberflächen und Blättern (Evaporation) und die abgegebene Wasserdampfmenge durch Ausdunstung der Pflanzenhaut (Transpiration) zu einem Gesamtwert vereint. Im Endeffekt ist die Evapo Transpiration das Gegenteil von Regen.
Grünland-Temperatur-Summe GTS

Die Agrarmeteorologie arbeitet mit der sogenannten "Grünland-Temperatur-Summe".
Diese errechnet sich wie folgt:
Es werden ab Jahresbeginn alle positiven Tagesmitteltemperaturen erfasst und im Januar mit dem Faktor 0,5 multipliziert. Im Februar wird mit dem Faktor 0,75 multipliziert und ab März geht dann der "volle" Tageswert (mal Faktor 1) in die Rechnung ein. Wird die Summe von 200 überschritten, ist damit der Vegetationsbeginn erreicht.

In den letzten 100 Jahren hat sich der Vegetationsbeginn, je nach Baum-oder Pflanzenart, um ca. 10-15 Tage vorverlagert. Somit hat sich die Vegetationsperiode verlängert. (Quelle: Brandenburgische Forstnachrichten, Ausgabe 128)

Heat Index
= Hitze Index
Hitze Index
Der Hitze Index, oder auch Temperatur/Feuchte-Index (TF Index), gibt an, wie warm man die Luft momentan empfindet. Die entscheidende Grösse für diesen Messwert liefert dabei die Luftfeuchtigkeit. Der Hitze Index kommt erst ab Temperaturen von mehr als +14°C zum Tragen, darunter wird auch hier kein Wert errechnet. Je höher die Luftfeuchtigkeit, desto weniger Wasserdampf kann die Luft zusätzlich aufnehmen. Der Körper regelt seinen Temperaturhaushalt bei hohen Aussentemperaturen durch Verdunstung von Wasser über die Hautoberfläche. Bei diesem Vorgang wird Energie verbraucht, was zur Abkühlung führt. Je höher nun der Sättigungsgrad der Umgebungsluft mit Wasserdampf, umso weniger, langsamer wird Wasserdampf von unserer Haut aufgenommen. Die natürliche Kühlung des Körpers wird verlangsamt oder auch gestoppt, was zu einer Überhitzung mit des Körpers mit Gesundheitsrisiken führen kann . Der Hitze Index ist deshalb ein wichtiger Indikator, wie unseren Körper.
Leaf Wetness
= Blattfeuchte
MED
MED steht für „Minimale Erythemale Dosis“, definiert in der Menge an Sonnenlicht, welche notwendig ist, um 24 Stunden nach der Bestrahlung eine Rötung der Haut zu erzielen. D.h., das 1 MED eine Rötung der Haut zur Folge hat. Da es jedoch verschiedene Hauttypen gibt, kann die Angabe für jeden Haupttyp leicht schwanken.
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