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Unwetterwarnungen DWD

© Deutscher Wetterdienst, Offenbach (DWD)

Wetter Glossar

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Begriff Definition
Hitze Index
Der Hitze Index, oder auch Temperatur/Feuchte-Index (TF Index), gibt an, wie warm man die Luft momentan empfindet. Die entscheidende Grösse für diesen Messwert liefert dabei die Luftfeuchtigkeit. Der Hitze Index kommt erst ab Temperaturen von mehr als +14°C zum Tragen, darunter wird auch hier kein Wert errechnet. Je höher die Luftfeuchtigkeit, desto weniger Wasserdampf kann die Luft zusätzlich aufnehmen. Der Körper regelt seinen Temperaturhaushalt bei hohen Aussentemperaturen durch Verdunstung von Wasser über die Hautoberfläche. Bei diesem Vorgang wird Energie verbraucht, was zur Abkühlung führt. Je höher nun der Sättigungsgrad der Umgebungsluft mit Wasserdampf, umso weniger, langsamer wird Wasserdampf von unserer Haut aufgenommen. Die natürliche Kühlung des Körpers wird verlangsamt oder auch gestoppt, was zu einer Überhitzung mit des Körpers mit Gesundheitsrisiken führen kann . Der Hitze Index ist deshalb ein wichtiger Indikator, wie unseren Körper.
Leaf Wetness
= Blattfeuchte
MED
MED steht für „Minimale Erythemale Dosis“, definiert in der Menge an Sonnenlicht, welche notwendig ist, um 24 Stunden nach der Bestrahlung eine Rötung der Haut zu erzielen. D.h., das 1 MED eine Rötung der Haut zur Folge hat. Da es jedoch verschiedene Hauttypen gibt, kann die Angabe für jeden Haupttyp leicht schwanken.
Regen
Regen entsteht wie folgt:
Eine Wolke verdichtet sich und die feinen Tröpfchen innerhalb der Wolke verbinden sich miteinander.
Sie können ab einem bestimmten Zeitpunkt der Schwerkraft nicht mehr wiederstehen und fallen zu Boden.
Dabei kann man häufig beobachten, dass der Regen als “Schleiervorhang” unter einer Wolke hängt, bevor er am Boden ankommen.

Regen ist die Grundlage allen Lebens auf der Erde und ein wichtiger Bestandteil im Kreislauf des Wetters.

Folgende Regenarten sind zu unterscheiden:
Sprüh- oder Nieselregen
leichter Regen
mäßiger Regen
starker Regen (Landregen)
sehr starker Regen (Dauerregen)
und der Wolkenbruch.

Sie unterscheiden sich hinsichtlich der gefallenen Regenmenge und auch hinsichtlich des Durchmessers der Tropfen.
Sprich: Je stärker der Regen, desto größer der Tropfen und natürlich auch die Regenmenge.
Soil Moisture
= Bodenfeuchte
Solar Radiation
= Solarstrahlung
Solarstrahlung
Die Solarstrahlung, auch Globale Solarstrahlung, ist ein Messwert der die Intensität der Solarstrahlung beschreibt, welche die Erdoberfläche erreicht. Diese Strahlungsstärke umfasst sowohl die direkte, wie auch die diffuse Komponente des Himmels. Der elektromagnetische Anteil des Strahlungs-Specktrums der Sonne ist der Wert der momentanen Leistungsausbeute und wird in Watt/qcm gemessen. Wenn sich Leistung über einen bestimmten Zeitraum summiert, erhält man die sogenannte Sonnenenergie. Diese wird in Langleys angegeben. 1 Langley = 41,84 Kilojoule pro Quadratmeter = 11,622 Watt-Stunden pro Quadratmeter.
Sonne

Ein paar Fakten:

Die mittlere Entfernung von der Erde zur Sonne beträgt: 149 000 000 Kilometer
Sie hat einen Durchmesser von fast 1 400 0000 Kilometer,
d.h. fast das 110 fache des Erddurchmessers.

Die Temperatur an ihrer Oberfläche beträgt satte 5 500 Grad,
in ihrem Inneren sind es 15 000 000 Grad.

Ihr Alter schätzt man auf etwa 4 600 000 000 Jahre.

Sie hat eine Geschwindigkeit von 250 Kilometern in der Sekunde drauf,
wodurch sie circa 200 Millionen Jahre benötigt,
um einmal sie Galaxis zu umkurven.

Whow! Cool

Steady
= gleichbleibend
Thermal Low
= Hitzetief
THSW Index
(Temperatur-Feuchte-Sonne-Wind Index)
Der THSW Index ist ein Messwert, der die Faktoren des Wind Chill und des Hitze Index, sowie den Einfluss der aktuellen direkten Solarstrahlung, auf das Temperaturempfinden kombiniert. Mit dieser Messung haben Sie einen sehr exakten Indikator, der Belastungsfähigkeit unseres Organismus bei den herrschenden Wetterbedingungen.
UV-Dosis und Sonnenbrand
Mit Hilfe dieser Tabelle können Sie Ihre individuelle UV-Dosis ermitteln,welche zu Sonnebrand führt. Beispiel, sollte eine Person mit Hauttyp 2,nach Fitzpatrick, 0,75 MED als maximale Tagesdosis wählen. Im Gegensatz dazu, kann eine Person mit Hauttyp 5, eine Tagesdosis von 2,5 MED wählen.
Die folgenden Angaben gelten für Mitteleuropa (Hauttyp 2).
UV-Index 0 und 1:
Sonnenbrand unwahrscheinlich, Hautschutz nicht erforderlich
UV-Index 2 bis 4:
Sonnenbrand ab 30 Minuten möglich, Hautschutz empfehlenswert
UV-Index 5 bis 7:
Sonnenbrand ab 20 Minuten möglich, Hautschutz erforderlich
UV-Index 8 und mehr:
Sonnenbrand in weniger als 20 Minuten möglich, Hautschutz unbedingt erforderlich
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