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Unwetterwarnungen DWD

© Deutscher Wetterdienst, Offenbach (DWD)

Wetter Glossar

Es sind 31 Einträge im Lexikon.
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Begriff Definition
UV-Index
Die Energie der Sonne erreicht die Erde in Form von sichtbarem ,infrarotem und ultraviolettem Licht (UV). Das UV-Spektrum beginnt an der Grenze des sichtbaren Lichtes und reicht bis in den Bereich der langwelligen Röntgenstrahlung. Der Kontakt mit UV-Strahlung kann eine Vielzahl gesundheitlicher Probleme, wie Sonnenbrand, Hautkrebs, Hautalterung verursachen. Selbst das Immunsystem kann dadurch geschwächt werden.
Wachstumsgradtage
Liegt der Temperatur-Mittelwert des Tages über dem einstellbaren Basiswert (5 °C) wird die Differenz vom aktuellen Mittelwert zum Basiswert zu den Wachstumsgradtagen addiert.
Wetterhütte
In der Wetterhütte werden -auf konstruktionstechnisch immer gleicher Art und Weise- Wetterdaten ermittelt.

Dies geschieht durch diverse Messinstrumente:
Je ein trockenes und ein feuchtes Thermometer, die senkrecht aufgestellt werden.
Zusätzlich je ein Maximum- und ein Minimumthermometer, die sogenannten Extremthermometer, durch die Extremwerte unmittelbar abgelesen werden können.
Daneben findet man für die Messung
der Luftfeuchtigkeit,
des Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsverlaufs
ein Hygrometer,
ein Thermograph
und ein Hygrograph.

Die diese Messinstrumente umgebende Hütte ist notwendig, um eine geschützte Messung zu ermöglichen.

Das Thermometer muss zum Beispiel -vor Strahlung geschützt im Schatten- aufbewahrt werden.
Es soll die Temperatur rein duch die Berührung mit der Luft erhalten.
Die Hütte muss aufgrund dessen genügend durchlässig sein, damit die Luft das Thermometer “umspülen” kann.
Deshalb sind es meist Lamellen, die die Seitenwände einer Wetterhütte bilden.

Nur so ist eine exakte Messung der Wetterdaten möglich.
Wind
Unter Wind verstehen man eine Luftbewegung, die ursprünglich durch folgenden Vorgang entsteht: Warme und kalte Luftmassen produzieren Regionen mit verschieden hohem Luftdruck,die sich somit untereinander ausgleichen, als Resultat entsteht der Wind.
Windchill
Beim Wind Chill handelt es sich um einen Effekt, der die Luft "kälter" fühlen lässt, als dies wirklich der Fall ist. Ist die Lufttemperatur niedriger als die Körpertemperatur, so gibt dieser Wärme an die umgebende Luftschicht ab. zwischen unserem Körper und der Umgebungsluft entsteht eine "isolierende Luftschicht", welche uns sozusagen nicht die wirklicheTemperatur spüren lässt. Wird nun durch Windeinfluss diese "Isolationsschicht" weggeblasen, empfinden wir daher die aktuelle Temperatur kälter, als ohne Windeinfluss. Dieser Effekt tritt spürbar ab einer Temperatur von weniger als +7° C auf. Das bedeutet, je grösser die Windstärke ist, je niedriger empfinden wir die Temperatur. Bei höheren Temperaturen, hat die Windstaärke keinen Einfluss auf die "gefühlte Temperatur" und der Wind Chill ist daher gleich der Temperatur.
Wolkenbildung
1.
Entstehen Wolken durch Konvektion, d.h. durch eine vertikale Luftbewegung.
Hierbei steigen Teile aus warmer Luft vom Erdboden bis zur Kondensationsgrenze auf.
Ab dieser bilden sich Wolken aus.

2.
Entstehen Wolken beim “Aufgleiten” warmer und feuchter Luftmassen auf kältere Luftmassen.
An Luftmassengrenze bilden sich, ebenfalls ab der Kondensationsgrenze, Wolken aus.

3.
Gibt es noch so genannte orographische Wolken.
Diese entstehen, wenn aufsteigende Luft an Gebirgshängen bis zur Kondensationsgrenze aufsteigen und dann über das Gebirge hinweg.
Hinter dem Gebirge, im Regensschatten, regnen diese Wolken dann.
So kann es geschehen, dass man einen Berg auf einer sonnigen Seite hinauffährt, durch einen Tunnel zu andern Seite gelangt, um dort im Regen zu stehen.
Wolkenhöhe
Die auf unseren Seiten angegebene Wolkenhöhe wurde Softwaremäßig aus Luftdruck, Luftfeuchtigkeit und Temperatur berechnet und stellt somit nur einen Circawert dar. In einzelfällen führt dies dazu, dass eine Wolkenhöhe angegeben wird obwohl keine Wolken vorhanden sind.
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Glossary 2.7 uses technologies including PHP and SQL